Freitag, 25. Mai 2012

Schöne, geheimnisvolle Tür

Wie zu manchen Zeiten Hauseingänge gestaltet wurden, ist schon bemerkenswert. Bei diesem hier, der zur Kefersteinstraße 4 in Halle (Saale) gehört, frage ich mich zum Beispiel, ob das freimaurerische Symbolik ist:

«Kosmos» kenne ich ja noch:

Aber was ist das (ich hatte nie Griechisch)?

Die abgebildeten Fabelwesen sind ebenfalls sehr interessant. Wenn also jemand was zur Symbolik sagen und mir eine Übersetzung des zweiten Wortes geben kann: Her damit, ich wäre sehr dankbar.

Und da heißt es immer, Halle wäre häßlich, wenn schon Türen so schön sind …

© 2012 - Der Emil

Sonntag, 13. Mai 2012

Unter den Füßen

Es gibt auf der Straße vieles, das mein Interesse wecken kann. Unter anderem sind das Kanal- und andere Abdeckungen. Ein besonders schönes Beispiel fand ich in Halle (Saale), in der großen Wallstraße:

Gullideckel in der Großen Wallstraße

Irgendjemand sammelt diese Gullideckel – nur habe ich vergessen, wer das war … Ein schönes Detail, oder?

Und da heißt es immer, Halle wäre häßlich – wenn schon solche Details so gut aussehen …

© 2011 - Der Emil

Donnerstag, 3. Mai 2012

Ausblick in die Gewitternacht

Am 2. Mai abends wurde es heftig gewittrig. Von Südosten her zogen schwarze Wolken auf, in denen es immer heftiger blitzte. Dann begann es zu donnern – nur auf den Regen mußte noch gewartet werden.

AOK bei Nacht
Anklicken – das Bild kann in 1500x1000 Pixel angesehen werden.

So sieht es aus, wenn ich beim Gewitter aus dem Fenster schaue. Diesen Blick mag ich wirklich, und die Gewitterstimmung auch. Ja, es ist Halle-Neustadt, eines der “Ghettos”, wie die Plattenbauviertel neuerdings genann werden. Aber mir gefällt es. Farb- und Lichtstimmung …

Und da heißt es immer, Halle wäre häßlich …

© 2011 - Der Emil

Freitag, 27. April 2012

Rundreliefs – was bedeuten sie?

Es gibt ja durchaus auch versteckte Kleinode hier in der Stadt. Ein Haus (zwischen Sternstraße und Großer Berlin) hat im Bereich des Einganges diese beiden Reliefs.

Im ersten Bild trägt der (vom Betrachter aus gesehen) rechts stehende Knabe den – nein: nicht wie von mir auch zuerst gedacht einen Äskulapstab, denn der hat nur eine Schlange. Was der Knabe hält ist ein Hermesstab. Ohne die beiden Flügel taucht er auch als Merkurstab in der Heraldik auf. Die Zollverwaltung der DDR trug dieses Symbol für Wirtschaft und Handel u.a. in den Kragen- und Ärmelspiegeln der Uniformen.

In der zweiten Darstellung kniet der Knabe links und führt einen Pickel, eine Hacke.

Welche Bedeutung könnten diese beiden Verzierungen haben? Und wie werden diese runden (Stuck-?)Verzierungen mit etwa dreißig bis fünfzig Zetimeter Durchmesser genannt?

So schöne Kleingkeiten finde ich in der Stadt. Und da heißt es immer, Halle wäre häßlich …

© 2011 - Der Emil

Samstag, 29. Oktober 2011

Das Rätsel des Zwiebelturms

Am letzten Freitag des Oktober 2011 lief ich mit einer Bekannten mitten durch die Innenstadt. Beim BLick nach vorn oben sah ich ihn, diesen halbbajuwarischen Gockel:

Mitten in der Stadt. Eine solche blaue Zwiebelturm-Kuppel. Mit diesen Figuren drauf. Und einer Glocke darin. Wird die noch geläutet? Ist das ganze nur eine Fata Morgana?

Und was ist das für ein Gebäude?

 
Und da heißt es immer, Halle wäre häßlich …

© 2011 - Der Emil

Dienstag, 14. Juni 2011

Trotz Höhenangst

Am Pfingstmontag war ich zu Fuß trotz meiner Höhenangst auf einer Brücke unterwegs.


 
Auf der Schwanenbrücke
 


 
Sogar am Geländer – freihändig!

 
Boah. Ich bin stolz auf mich. wirklich.

 
Der ganze Artikel mit viel mehr Bildern ist hier zu finden …

 
Und da heißt es immer, Halle wäre häßlich …

© 2011 - Der Emil

Donnerstag, 5. Mai 2011

Meine Kameras (Übersicht)

Ein Beitrag zu Follygirls «Foto am Donnerstag - 52 -». Damit ist die Aktion zunächst auf Pause gestellt …

Ich hatte es versprochen, also zeige ich heute meine Kameras. Eine allerdings fehlt.

Die genauen Beschreibungen kann ich entweder später nachliefern, oder aber ihr benutzt zum Beipiel diese Suchmaschine.

Die ersten Kameras
 

    Die Kameras im Einzelnen:
     
  1. Eine Revue 4, Kleinbild-Sucher-Kamera mit elektrischem Belichtungsmesser. Fiel mir in Hamm (Westf.) auf einem Flohmarkt zusammen mit der nicht gezeigten Kamera in die Hände. Ziemlich schwer. Sehr selten in Benutzung.
  2. Meine Pentax MZ-M. Die habe ich mir um 2000 herum gekauft, weil ich auch eine Kamera mit Motortransport haben wollte. Kleinbild-Speigelreflexkamera mit vollmanueller Einstellmöglichkeit. In Benutzung.
  3. Eine Flohmarkt-EXA I a, Kleinbild-Spiegelreflex von 1950/60 - ich habe keine Ahnung. Objektive werden mit dem EXA-Bajonett angeschlossen. Den hier sichtbaren Lichtschachtsucher kann ich gegen einen ebenfalls vorhandenen Prismensucher austauschen. In Benutzung, hauptsächlich mit dem Ilford XP2 Delta 400.
  4. Meine Sigma DP-2, eine Digitalkamera. Kein Zoom, dafür jeweils etwas mehr als 4 MPixel Sensor für Rot, Grün und Blau (Separat! Also 14 MPixel Sensor, aber die Bilder nur etwas über 4 MPixel). Fast ständig mit mir unterwegs, und die Digitalbilder liegen in einem Rohformat vor (RAW). Die Erwerbsgeschichte war sehr abenteuerlich, aber öffentlich kann ich die nicht erzählen.
  5. Die Braun SR 2000 PK, meine erste 1998 in Halle für unter 200 DM (mit manuellem Zoomobjektiv) neu gekaufte, vollmanuelle Kleinbild-Spiegelreflex. In Benutzung, allerdings nur noch mit verschiedenen Festbrennweiten (95 mm, 50 mm, 30 mm).
  6. Das Schätzchen. Beirax, meine Mittelformatkamera Baujahr 1952. Klappkamera mit Balgen und sogenanntem Brillantsucher, für Rollfilm mit 12 Aufnahmen. Die Negative sind 6 cm x 9 cm groß! In Benutzung v. a. bei Friedhofsaufnahmen. (Leider hab ich keinen funktionierenden Durchlichtscanner.)
  7. Die LOMO LC-A, eine in Leningrad gefertigte Kleinbildkamera, die mittlerweile Kultstatus hat. Meine habe ich am 10. Juni 1988 gekauft (in der DDR für X Mark der DDR). Für damalige Verhältnisse (meiner Meinung auch noch heute) hervorragende, einfache Technik, mit der ich einige meiner besten Bilder geschossen habe. In Benutzung.
  8. Die Praktica BCA electronic. Eine der ersten Kleinbild-Spiegelreflexkameras mit Belichtungsautomatik aus der DDR, die mir vor sieben Jahren geschenkt wurde, aber nicht mehr benutzt wird. An der kann nicht viel manuell eingestellt werden.
  9. Eine Praktica MTL-5 B. Im Prinzip die Standard-Spiegelreflexkamera der DDR, die ich mir vor vier Jahren mal auf einem Flohmarkt gekauft habe. Da die Objektive mit einem M42-Anschluß angeschraubt werden, ist die Kamera ziemlich vielseitig einsetzbar. Leider kaum noch in Benutzung.
     
    Und noch zwei
  10. Links liegt meine neueste Knipse, die ich mir als Schnellschußunterwegsteil mit gutem Zoom und sehr gutem Makro gekauft habe. Die Samsung ES28 mit 3000x4000 Bildpunkten.
  11. Und rechts liegt meine allererste selbstgekaufte Kamera, eine sowjetische Smena Symbol (Смена Симбол). Die habe ich mir 1979/80 von meinem Ferienarbeitslohn gekauft (glaube ich). Sie liegt nur noch aus nostalgischen Gründen in meinem Schrank.

In Benutzung heißt, daß ich die Kamera mehr als dreimal jährlich zum Photographieren hernehme. Einmal pro Jahr heißt, selten oder sehr selten damit zu arbeiten.

Und all diese kann ich benutzen, um die schönen Seiten von Halle (Saale) abzubilden …

© 2011 - Der Emil