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Donnerstag, 25. April 2013

Haus mit Schrift am Opernplatz

Dieses Haus steht am Joliot-Curie-Platz, zwischen Opernhaus unsd Zahnklinik. Sein jetziger Zustand läßt die frühere Schönheit und Pracht noch erahnen.

Haus am Curieplatz

Früher wurde die Losungen noch an den Häusern verewigt. Gut, es ist eher ein Sinnspruch – oder?

Arbeit & Glück

Es gibt noch einen anderen Erker mit Schrift – aber den muß ich nochmal ablichten. Auch ein paar Informationen zum Haus muß ich mir erst noch besorgen. Doch noch immer ist Schönheit an und in dem Haus.

Und da heißt es immer, Halle wäre häßlich …

© 2013 - Der Emil

Freitag, 25. Mai 2012

Schöne, geheimnisvolle Tür

Wie zu manchen Zeiten Hauseingänge gestaltet wurden, ist schon bemerkenswert. Bei diesem hier, der zur Kefersteinstraße 4 in Halle (Saale) gehört, frage ich mich zum Beispiel, ob das freimaurerische Symbolik ist:

«Kosmos» kenne ich ja noch:

Aber was ist das (ich hatte nie Griechisch)?

Die abgebildeten Fabelwesen sind ebenfalls sehr interessant. Wenn also jemand was zur Symbolik sagen und mir eine Übersetzung des zweiten Wortes geben kann: Her damit, ich wäre sehr dankbar.

Und da heißt es immer, Halle wäre häßlich, wenn schon Türen so schön sind …

© 2012 - Der Emil

Freitag, 27. April 2012

Rundreliefs – was bedeuten sie?

Es gibt ja durchaus auch versteckte Kleinode hier in der Stadt. Ein Haus (zwischen Sternstraße und Großer Berlin) hat im Bereich des Einganges diese beiden Reliefs.

Im ersten Bild trägt der (vom Betrachter aus gesehen) rechts stehende Knabe den – nein: nicht wie von mir auch zuerst gedacht einen Äskulapstab, denn der hat nur eine Schlange. Was der Knabe hält ist ein Hermesstab. Ohne die beiden Flügel taucht er auch als Merkurstab in der Heraldik auf. Die Zollverwaltung der DDR trug dieses Symbol für Wirtschaft und Handel u.a. in den Kragen- und Ärmelspiegeln der Uniformen.

In der zweiten Darstellung kniet der Knabe links und führt einen Pickel, eine Hacke.

Welche Bedeutung könnten diese beiden Verzierungen haben? Und wie werden diese runden (Stuck-?)Verzierungen mit etwa dreißig bis fünfzig Zetimeter Durchmesser genannt?

So schöne Kleingkeiten finde ich in der Stadt. Und da heißt es immer, Halle wäre häßlich …

© 2011 - Der Emil

Samstag, 29. Oktober 2011

Das Rätsel des Zwiebelturms

Am letzten Freitag des Oktober 2011 lief ich mit einer Bekannten mitten durch die Innenstadt. Beim BLick nach vorn oben sah ich ihn, diesen halbbajuwarischen Gockel:

Mitten in der Stadt. Eine solche blaue Zwiebelturm-Kuppel. Mit diesen Figuren drauf. Und einer Glocke darin. Wird die noch geläutet? Ist das ganze nur eine Fata Morgana?

Und was ist das für ein Gebäude?

 
Und da heißt es immer, Halle wäre häßlich …

© 2011 - Der Emil

Donnerstag, 14. April 2011

Taj Mahal én miniatur?

Ein Beitrag zu Follygirls «Foto am Donnerstag - 49 -».

Diesmal wurde ich vom Ausflug nach Bergen-Belsen angeregt.

Ihre Bilder waren noch etwas "schwieiger" als meines: Die Menschen kennen "Bergen-Belsen" als Begriff und erinnern sich (vielleicht nur vage) an etwas, das nicht zu Schönheit der gezeigten Bilder paßt. Und da war meine Frage wieder: Darf ich das? Darf ich Schönheit zeigen an / von Orten, die vor über 65 Jahren Schauplatz von Greueltaten waren? Etwas ähnliches hatte ich schon überlegt zu einem Grabstein und damit wohl auch zum Thema Tod und Umgang mit dem Tod.

Dagegen ist mein Bild heute sehr einfach:


Große Feierhalle des Südfriedhofes Halle (Saale)

 
Zentraler Bestandteil des Friedhofes ist eine große Friedhofskapelle mit 200 Plätzen, die als Kuppelbau mit einer Gesamthöhe von 25 Metern errichtet wurde. Der Grundriss der Kapelle ist kreuzförmig angelegt. Die Gestaltung als Kuppelbau und der mit Rundbögen ausgestattete Eingang vermitteln der Charakter eines Mausoleums. Die Hauptwege des Friedhofgeländes laufen auf diesen Zentralbau zu.

Quelle: Wikipedia, aber auch dort wird nur zitiert.
 

Wenn man durch das Haupttor tritt, steht dieses Gebäude als Ziel vor einem. Mich erinnert es auch ein wenig an das Taj Mahal - durch die Kuppel bedingt. Manche Besucher gehen tatsächlich erst bis zu diesem Gebäude und wenden sich dann seitlich, um sozusagen zurückzugehen zu den vorderen Grabfeldern. Vor vier oder fünf Jahren erlebte ich diese Halle als zu klein für all die, die den letzten Weg eines stadtbekannten (ehemals) Obdachlosen begleiten wollten.

Das Gebäude steht auf einem Friedhof, doch es beeindruckt mich auch ästhetisch.

Und da heißt es immer, Halle wäre häßlich …

© 2011 - Der Emil

Montag, 21. Februar 2011

Klopfer?

Ein Detail der Tür aus Tür zu!

Klopfer

Ob es Klopfer sind oder "nur" Griffe, das werde ich noch herausfinden. Die Patina an diesem Teil macht es für mich interessant.

Wiedereinmal habe ich etwas gefunden, an dem ich viel zu oft achtlos vorbeiging.

Und da heißt es immer, Halle wäre häßlich …

© 2011 - Der Emil

Montag, 14. Februar 2011

Halle (Saale) - Kunst am Bau 001

Das beeindruckende Mosaik (geschaffen von J. Renau) findet sich unweit des Hauptbahnhofes in Halle (Saale). Zu finden ist es am ehemaligen "Konferenzvorbau der Scheibe West /des EVH- / HWG-Gebäudes an der Magdeburger Straße.

Wenn die tiefstehende Sonne oder die durch Wolken leicht gedämpfte Sonne das Bild bescheint, leuchtet es wunderbar auf. Und sein Titel ist heute so aktuell wie zur Zeit seiner Entstehung (zwischen 1970 und 1980 - genauer konnte ich es noch nicht einordnen; aber ich werde diese Woche noch in der Bibliothek nachgraben): «Behütete Kernspaltung».

Und da heißt es immer, Halle wäre häßlich …

© 2010 (Bild), 2011 (Text) - Der Emil